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Maronen-Suppe

Diese wärmende, gehaltvolle Suppe kann als Vorspeise, aber auch als Hauptgericht verzehrt werden.  Sie eignet sich hervorragend für kalte Wintertage. 

 

Zutaten für ca 4 Personen

 

500g Maronen

1 EL getrocknete Mu-Err (Wolkenohrpilze)

1 mittelgroße Möhre

1 Stange Lauch (nur den weißen und hellgrünen Teil)

1 kleine Zwiebel

ca. 600 ml Gemüsefond

200 ml Milch

200 ml Sahne

Butter

1 TL Zitronenabrieb

1 gehäufter TL Zucker

Prise Zimt

Salz & Pfeffer

Zitronensaft

Petersilie und schwarzer Sesam zum Garnieren

 

Den Ofen auf 220 Grad vorheizen (Umluft 200 Grad). Die Maronen am dünneren Ende kreuzförmig einschneiden und auf einem Backblech verteilen.

Für ca. 15 Min. im Ofen rösten.

Anschließend die äußere und innere Schale entfernen. Dabei sollten die Maronen noch Temperatur haben, damit sich vor allem die innere Schale leichter abziehen lässt.

Sämtliches Gemüse in kleine Stücke schneiden.

Ein gutes Stück Butter in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln bei mittlerer Hitze glasig anschwitzen. Den Lauch, die Möhren und die Pilze dazu geben und etwas mitdünsten lassen. Die Maronen ebenfalls dazu geben und zusammen mit dem Zucker leicht karamellisieren lassen.

Mit der Gemüsebrühe ablöschen und für ca. 30 - 40 min. köcheln lassen.

Am Ende der Kochzeit den Zitronenabrieb und die Milch hinzufügen.

Mit einem Pürierstab oder Mixer die Suppe pürieren. Im Anschluss die Sahne einrühren und leicht aufköcheln lassen. Mit Zitronensaft, Zimt. Salz und Pfeffer abschmecken.

Wer will kann die Suppe kurz vor dem Servieren mit dem Pürierstab nochmal kurz "aufschäumen". Im Suppenteller anrichten und mit der Petersilie und dem schwarzen Sesam garnieren.

 

Die Menge an Gemüsefond kann variieren, je nach gewünschter Konsistenz.

 

Wer unter einem Milz-Qi-Mangel mit weichen Stuhlgängen, Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten,  Allergien und Heuschnupfen leidet, sollte Milchprodukte so gut es geht meiden, da die "müde" Milz nicht mit der abkühlenden und befeuchtenden Eigenschaft zurecht kommt. Zu viel Verzehr von Milchprodukten (Milch, Quark, Sauerrahm, Joghurt) kann einen Milz-Qi-Mangel verursachen.

Die gleiche Menge kann dann mit Gemüsebrühe ersetzt werden. Für den volleren Geschmack kann Mandelmus eingesetzt werden. Ein Schuss Sahne am Schluss und zum Servieren ist auch hier in Ordnung. 

 

Guten Appetit!



Wirkung der einzelnen Lebensmittel nach den Prinzipien der 5-Elemente-Ernährung

Wunderbar wärmende Herbst-Winter-Suppe mit Hauptwirkung auf Milz und Niere.

 

Maronen: warm, süsser Geschmack. Sorgt für einen Rundumschlag, nährt Nieren-, Milz- und Magen-Qi, ebenso wie Nieren-und Milz-Yang, stärkt die Essenz (MingMen) und das Blut, ausserdem das Yin bei Rückenschwäche. 

 

Karotten: Neutral bis kühl, süsser Geschmack. Milzstärkend, beseitigt Verdauungsblockaden, stillt Husten, kühlt Hitze

 

Lauch: warm, scharfer (gekocht auch süsser) Geschmack. Stärkt Nieren- und Lungen-Yang, tonisiert Leberblut, beseitigt Qi-Stagnation, gut bei Erkältung mit Frösteln

 

Mu-Err-Pilze: neutral, süsser Geschmack. Kühlt das Blut, befeuchtet die Lunge, stützt das Magen-Yin

 

Milch und Sahne: neutral, süsser Geschmack. Befeuchtet vor allem Magen, Lunge und Darm, baut Blut und Qi auf, kühlt Magen und ist wie oben erwähnt bei einem Magen- und Milz-Qi-Mangel zu meiden.

 

Schwarzer Sesam: neutral, süsser Geschmack. Nährt die Essenz, nährt Leberblut und Nieren-Yin

 

Petersillie: warm, bitterer Geschmack: Wärmt Yang und löst somit Nässe auf (Ödeme), bewegt Leber-Qi, fördert die Verdauung


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Maronensuppe, TCM, 5-Elemente-Ernährung

Hier kannst du dir das Rezept ausdrucken: 

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